Nachrichten - News

11
Januar
2019

Hugo-Junkers-Preise gehen nach Halle

In Magdeburg wurden die Hugo-Junkers-Preise vergeben. Die Gewinner aller vier Kategorien kommen aus Halle. In der Kategorie: „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“ gewann die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. Sven-Erik Behrens, Dr. Torsten Gursinsky) mit einem neuartigen Verfahren zur Impfung von Pflanzen gegen Bakterien und Viren. In der Kategorie: „Innovativste Projekte der angewandten Forschung“ triumphierte das Fraunhofer Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen. Die Forscher haben negativ dehnende Silicate entwickelt, die in neuartigen Glaskeramiken mit niedriger Wärmeausdehnung zum Einsatz kommen können. In der Kategorie: „Innovativste Produktentwicklung/ Dienstleistungen / Geschäftsmodelle: Die Denkweit GmbH, Halle (Saale) (Dominik Lausch, Dr. Kai Kaufmann, Markus Patzold) mit einem einzigartigen Verfahren zur Bewertung fließender Ströme. Der Hugo-Junckers Preis ist der höchstdotierte Innovationspreis des Landes Sachsen-Anhalt. Zwölf Preisträger teilen sich 80.000 Euro. Insgesamt hatten sich 82 Projekte und Produkte aus Wirtschaft und Wissenschaft beworben.