Nachrichten - News

13
Juni
2019

Baustart für Westumfahrung im Herbst

Die seit Jahren geplante Westumfahrung Halle kann weitergebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die letzte verbliebene Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für die A143 abgewiesen. Geklagt hatte ein Bauunternehmen aus Salzmünde, das um seine Existenz fürchtet, weil die Trasse einen wichtigen Lagerplatz blockiere. Das Gericht sah das anders, sprach der Firma jedoch eine Entschädigung zu. Das zirka 13 km lange Teilstück soll die A14 mit der A38 verbinden und mindestens 350 Millionen Euro kosten. Mit dem Lückenschluss soll die Stadt Halle von Staus und schlechter Luft entlastet werden. Baustart soll noch in diesem Jahr sein. Wirtschaft und Politik begrüßten die Entscheidung ausdrücklich. Gegner der Autobahn befürchten eine Gefährdung des Naturschutzgebietes Unteres Saaletal. 2007 war das Projekt schon einmal mit einer Klage gestoppt worden, weil europäische Naturschutzbelange nicht genügend Berücksichtigung fanden.