Nachrichten - News

22
Februar
2021

Impfaffäre: OB-Büros durchsucht

In der Diskussion um vorgezogene Impfungen in Halle hat die Staatsanwaltschaft heute die Diensträume von Oberbürgermeister Wiegand im Ratshof durchsucht. Es liege womöglich der Straftatbestand einer veruntreuenden Unterschlagung vor, hieß es. Dem OB wird vorgeworfen, sich, sowie einige Mitglieder des Katastrophenschutzstabes und mehrere Stadträte bei den Impfungen bevorzugt zu haben. Bei der anschließenden Aufklärung hatte er sich immer wieder in Widersprüche verstrickt. Dabei geht es unter anderem um das unklare Auswahlverfahren. OB Wiegand verteidigte sein Vorgehen. Man habe keine Impfdosen vernichten und die Handlungsfähigkeit der Stadt aufrecht halten wollen.