Nachrichten - News

14
Januar
2022

Blutproben-Skandal: Nachuntersuchungen kommen voran

Im Fall der manipulierten Blutproben am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara laufen die Nachuntersuchungen. Bisher seien mehr als 650 von insgesamt 1700 Blutproben neu geprüft worden. Dabei habe es bislang vier Verdachtsfälle gegeben, die jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Fall stünden, so ein Sprecher des Krankenhauses. Das Nachscreening war angeordnet worden, nachdem im letzten Herbst verfälschte Blutproben entdeckt wurden. Statt Blut von Neugeborenen soll eine Mitarbeiterin das von Erwachsenen an die Labore verschickt haben. Ziel der Untersuchungen ist es, seltene Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Ende Februar sollen die Nachuntersuchungen abgeschlossen sein. Über die Ergebnisse will die Klinik im Anschluss gesondert informieren. Laut Krankenhaus lässt ein Teil der Betroffenen die Nachuntersuchung auch bei Hausärzten machen.