Nachrichten - News

31
März
2020

Weniger Arbeitslose in Halle

Die Zahl der Arbeitslosen in Halle ist im März zurückgegangen. Laut Agentur für Arbeit waren zum Ende des Monats 9.628 Personen ohne feste Beschäftigung. Das waren 440 weniger als vor einem Jahr. Die Quote sank auf 8,1 Prozent. Landesweit waren 79.800 Frauen und Männer in Sachsen-Anhalt arbeitslos gemeldet, 3.800 weniger als noch im Februar. Hinzu kommen jedoch 40.000 Menschen in diversen Beschäftigungs -und Bildungsmaßnahmen. Die Agentur für Arbeit rechnet jedoch in den kommenden Monaten mit einem Einbruch am Arbeitsmarkt.


31
März
2020

Corona: mehr Telefonseelsorge

Die Corona-Krise verunsichert viele Bürger. Auch die Telefonseelsorge Halle registriert mehr Anrufe von besorgten Menschen. So gingen derzeit rund 50 Anrufe pro Tag ein, sagte Geschäftsstellenleiterin Herfurth-Rogge. Das sei ein Drittel mehr als in den Monaten Januar und Februar. Immer häufiger würde das Thema Corona angesprochen und um Hilfe gebeten.


31
März
2020

Bahn reduziert Zugverkehr in Halle

Die Bahn reduziert deutlich den Zugverkehr am Hauptbahnhof Halle. Ab dem 1. April fahren etwa nur noch die Hälfte der Züge. Betroffen ist vor allem der S-Bahnverkehr. So entfällt die Linie S3 Hauptbahnhof -Trotha ganz. Die Haltepunkte Trotha, Wohnstadt Nord, Dessauer Brücke, Zoo und Steintorbrücke werden nur noch im zwei bzw. Drei-Stunden-Takt angefahren. Die S7 zwischen Hauptbahnhof und Nietleben verkehrt stündlich. Auch im Regionalbahnverkehr gibt es Änderungen und Kürzungen. 


31
März
2020

Neuregelungen zum 1. April

Aufgrund der Corona Krise gibt es zum 1. April bundesweit einige gesetzliche Neuregelungen. So wird u.a. der Kündigungsschutz für Mieter ausgeweitet. Mieter, die ihre Miete nicht zahlen können, müssen bis Ende Juni keine Kündigung befürchten. Die Regelung betrifft auch Gewerbemieter und Pächter. Außerdem können Verbraucher laufende Kredite stunden lassen. Das gilt für Verbraucherdarlehen, Konsumentenkredite und private Immobilienkredite, die vor dem 15. März 2020 abgeschlossen wurden. Beschäftigte im Baugewerbe bekommen ab dem 1. April mehr Geld. Der Mindestlohn steigt um 20 Cent von aktuell 12,20 Euro auf 12,55 Euro pro Stunde in Ost- und Westdeutschland.


31
März
2020

Fütterungsverbot bedroht Tauben

Wegen des aktuellen Taubenfütterungsverbotes in Halle befürchtet die Tierschutzorganisation PETA den drohenden Hungertod vieler Tiere. Die Organsisation forderte deshalb, das Fütterungsverbot in Halle auszusetzen und zusätzlich kommunale Fütterungen zu veranlassen. Laut PETA sind städtische Tauben auf Fütterung durch den Menschen angewiesen. Die Situation werde durch die Coronakrise noch verschärft. Die Stadt Köln hatte ein ähnliches Verbot kürzlich aufgehoben.


30
März
2020

Katzen in Container gefunden

Die Polizei ermittelt in einem Fall von Tierquälerei in Bennstedt. Dort hatte eine Anwohnerin Tiergeräusche in einem Glascontainer gehört und die Feuerwehr verständigt. Bei der Öffnung des Containers wurden fünf junge Katzen gefunden. Die Tiere wurden geborgen, untersucht und von der Anwohnerin aufgenommen.


30
März
2020

Halle-Attentäter geständig

Der mutmaßliche Attentäter von Halle, Stephan B. soll ein umfassendes Geständnis abgelegt haben. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf vorangegangene Vernehmungen. Danach habe er zugegeben, am 9. Oktober nach einem misslungenen Anschlag auf die jüdische Synagoge, zwei Menschen getötet zu haben. Zudem gab er zu, die Synagoge zuvor ausgespäht und sich im Netz radikalisiert zu haben. Laut den Berichten habe Stephan B. die Morde bedauert. Die Bundesanwaltschaft will in den nächsten Tagen Anklage erheben. Der Prozess soll im April in Magdeburg beginnen.


30
März
2020

Soforthilfen können beantragt werden

Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen können ab sofort Zuschüsse beim Land Sachsen-Anhalt beantragen. Die Corona-Soforthilfe soll bei der Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen helfen. Die Gelder können per Onlineformular beantragt werden. Die Auszahlung soll schnellstmöglich nach Eingang des Förderantrags erfolgen. Freiberufler und Unternehmen bis zu 5 Erwerbstätige erhalten maximal 9.000 Euro. Bei mehr Mitarbeitern sind bis zu 25.000 Euro Unterstützung möglich.


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