Nachrichten Übersicht

24
Juni
2020

Mit Schreckschusswaffe hantiert

Ein Mann aus dem Saalekreis wird sich wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 26-Jährige in den frühen Morgenstunden mit einer Schreckschusspistole um sich geschossen. Ein Zeuge hatte im Bereich Volkmannstraße Knallgeräusche gehört und die Polizei verständigt. Die Streife stellte zwei Personen fest. Der 26-Jährige flüchtete und versuchte, die Pistole zu entsorgen. Später stellte sich heraus, dass die Männer unter Alkohol- und Drogeneinfluss standen.


24
Juni
2020

Headhunter sollen Lehrer rekrutieren

Bei der Suche nach zusätzlichen Lehrern für Sachsen-Anhalts Schulen sollen so genannte Headhunter zum Einsatz kommen. Das teilte die Landesregierung auf Anfrage der Linken mit. Danach sollen vor allem ausgebildete Lehrkräfte aus dem Ausland angeworben werden. Auch Hochschulfachkräfte ohne Lehramt kämen in Frage. Vorrausetzung ist jedoch, das die Personen über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen. Direkte Anwerbungen aus anderen Bundesländern sind jedoch untersagt. Für den Einsatz der Headhunter stellt das Land 2021 im Rahmen eines Pilotprojektes 750.000 Euro bereit.


24
Juni
2020

Stadtrat tritt zusammen

Der Stadtrat tagt heute im Stadthaus. Auf der Tagesordnung steht u.a. der Erlass von Sondernutzungsgebühren für Gastronomen in Folge der Corona-Pandemie. Abgestimmt wird auch über eine zusätzliche Aufwandsentschädigung für ehrenamtlich tätige Feuerwehrleute. Zudem soll die Einführung eines elektronischen Abstimmungssystems im Stadtrat beschlossen werden. Weitere Themen sind die Beschlüsse zur Bebauung des Charlottenviertels am Töpferplan und die Änderung der Marktsatzung. TV Halle wird am Donnerstag ausführlich über die Ergebnisse der Sitzung berichten. Für die Räte gelten während der Sitzung weiterhin Abstands-und Hygieneregeln. 


24
Juni
2020

Weniger minderjähriger Flüchtlinge

Im letzten Jahr sind weniger minderjährige Flüchtlinge nach Sachsen-Anhalt gekommen als bisher. 2019 reisten insgesamt 183 Kinder oder Jugendliche ohne Begleitung aus dem Ausland ein. Das waren 68 weniger als im Jahr davor. Auch die Zahl der Inobhutnahmen von Kindern sank in Sachsen-Anhalt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 1 260 Kinder und Jugendliche von Jugendämtern in Obhut genommen. 230 weniger als 2018. Häufigste Gründe waren Überforderung der Eltern, Vernachlässigung oder der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung.


24
Juni
2020

"Kleine" Kinderstadt wird aufgebaut

Auf der Peißnitz haben die Aufbauarbeiten für die Kinderstadt „Halle an Salle 2020“ begonnen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen wird es jedoch nur eine stark verkleinerte Stadt geben. Sie besteht aus mehreren Containern, Dachterrassen und Beeten. Vom 14.Juli bis zum 1. August können mehrmals wöchentlich bis zu 45 Personen gleichzeitig auf das Gelände. Jedoch nur unter Voranmeldung. Parallel dazu gibt es die Kinderstadt als Onlinespiel im Internet. Über Livekonferenzen und Workshops kann die Stadt mitgestaltet und erlebt werden.


24
Juni
2020

Teenager springen von Eisenbahnbrücke

Die Polizei hat bei Schkopau ein gefährliches Brückenspringen beendet. Dort waren mehrere Jugendliche auf eine Eisenbahnbrücke geklettert, um in die Saale zu springen. Lokführer auf der Bahnstrecke Halle - Merseburg hatten das Treiben beobachtet und die Polizei verständigt. Sechs Jungen und vier Mädchen im Alter zwischen 13 und 19 wurden aufgegriffen, polizeilich belehrt und erhielten Platzverweise. Der Zugverkehr musste jedoch nicht unterbrochen werden.


23
Juni
2020

TOOH-Chef freigestellt

Der Chef der Theater-, Oper- und Orchester GmbH Halle, Stefan Rosinski wurde offiziell von seinen Aufgaben als Geschäftsführer entbunden. Der TOOH Aufsichtsrat entschied sich mehrheitlich für die Freistellung. Als Stellvertreter der Geschäftsführung wurde Oliver Wusterhausen bestätigt. Oberbürgermeister Wiegand begrüßte die Entscheidung. „Der Aufsichtsrat haben sich damit zu einem personellen Neuanfang bekannt. Mit der Bestellung der halleschen Wirtschaftsprüferin Uta van den Broek als Geschäftsführerin hat der Aufsichtsrat diesen Neuanfang eingeleitet.“


23
Juni
2020

Feueralarm am Riebeckplatz

Am Riebeckplatz gab es am Dienstag einen Feuerwehreinsatz. Der Alarm war kurz vor Mittag eingegangen. Wie sich herausstellt, hatte in einer Spielothek die Brandmeldeanlage ausgelöst. Ein Brandherd wurde jedoch nicht gefunden. Die Ursache für den Fehlalarm ist noch unklar.


23
Juni
2020

Land lockert Corona-Beschränkungen

In Sachsen-Anhalt sollen die Corona-Beschränkungen ab Juli weiter gelockert werden. Darauf hat sich das Kabinett am Dienstag verständigt. Die zweite Stufe des Sachsen-Anhalt-Plans sieht vor, Open-Air-Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern zuzulassen. In Räumlichkeiten soll die maximale Teilnehmerzahl zunächst auf 250 Personen beschränkt bleiben. Kleinere Messen und Ausstellungen dürfen unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln sowie der Zugangsbegrenzung wieder stattfinden. Die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr und in Ladengeschäften bleibt bestehen. Die Verordnung soll am 30. Juni beschlossen werden und bis 16. September gelten.


23
Juni
2020

Mehr KFZ-Zulassungen

Der Fahrzeugbestand auf den Straßen Sachsen-Anhalts wächst weiter. Nach offiziellen Berechnungen waren zu Jahresbeginn rund 1.480.000 Kraftfahrzeuge zugelassen. Das waren 11.000 mehr als im Januar 2019. Die meisten zugelassenen Fahrzeuge waren PKW, gefolgt von LKWs und Krafträdern. Der LKW-Bestand wuchs um 2,8% auf über 110.000 Fahrzeuge. Jeder 3. Pkw wurde auf eine Frau zugelassen. Am stärksten wuchs die Zahl der Elektrofahrzeuge. Hier gab es ein Plus von 55%. Dennoch rollen erst 1. 332 Elektroautos durchs Land.


23
Juni
2020

Keine Neuinfektionen in Halle

In Halle wurden auch am Dienstag keine Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet. Damit bleibt die Lage in der Stadt weiter entspannt. Die Zahl der Geheilten stieg auf 344. Zwei Hallenser werden gegenwärtig noch im Krankenhaus behandelt. Gestern wurden 202 Abstriche genommen. Vor dem Hintergrund der jüngsten Corona-Ausbrüche im gesamten Bundesgebiet warnt die Stadt jedoch eindringlich vor Leichtsinn im Umgang mit den Abstands- und Hygieneregeln.


23
Juni
2020

Verdienste gestiegen

Vor der Corona-Krise sind Löhne und Gehälter in Sachsen-Anhalt noch mal kräftig gestiegen. Laut statistischem Landesamt lag der Zuwachs im I. Quartal 2020 bei 3,7 %. Arbeitnehmer verdienten in Sachsen-Anhalt durchschnittlich 2.859 EUR/Monat. Die höchsten Gehälter wurden im Finanz- und Energiesektor sowie, Bergbau und produzierenden Gewerbe gezahlt. Die niedrigsten Verdienste gibt es im Dienstleistungsbereich. Der durchschnittliche Bruttoverdienst errechnet sich aus allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in Teil,- Vollzeit oder geringfügig beschäftigt sind.


23
Juni
2020

Kind aus Fenster gestürzt

In der Ernst-Hermann-Meyer-Straße in Halle-Neustadt ist ein Kleinkind aus dem 5. Stock einer Wohnung gefallen. Dabei zog sich der 2-jährige Junge schwerste Verletzungen zu. Nach ersten Informationen hatte das Kind ein Fenster geöffnet und war in die Tiefe gestürzt. Die Eltern sollen sich während des Unglücks in einem Nebenzimmer aufgehalten haben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Über den Gesundheitszustand des Jungen ist noch nichts bekannt. 


23
Juni
2020

Roter Hilferuf der Eventbranche

Bundesweit hat die Veranstaltungsbrache am Montagabend auf ihre dramatische Situation aufmerksam gemacht. Auch in Halle erstrahlten zahlreiche Einrichtungen in rotem Licht. Darunter die Schorre, das Steintor oder die Händelhalle. Mehr als 7500 Gebäude in 250 Städten hatten sich an der Aktion „Night of Light“ beteiligt. Seit März ist der Kultur- und Eventbetrieb nahezu zum Erliegen gekommen. Trotz erster Lockerungen sei ein wirtschaftlicher Betrieb derzeit nicht möglich, so die Veranstalter.


19
Juni
2020

Neue Kanusportanlage übergeben

In Osendorf wurden am Freitag die neuen Vereinshäuser an den Halleschen Kanu-Club 54 übergeben. Die Kanusportanlage war vor sechs Jahren durch das Hochwasser zerstört worden. Der Sportkomplex musste vollkommen neu aufgebaut werden. Für den Wiederaufbau des Sportzentrums hatte die Stadt Fluthilfemittel des Landes beantragt. Insgesamt flossen rund 6 Millionen Euro in Anlagen und Gebäude, rund 5 Millionen werden für die Sicherung des Osendorfer Sees selbst verwendet. Geräte in der Krafthalle konnten mit Eigenmitteln und Fördermitteln aus der Fluthilfe neu angeschafft werden.


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