Nachrichten - News

08
April
2024

Warnung vor Eichenprozessionsspinner

In diesen Tagen häuft sich erneut das Auftreten von Baumschädlingen wie Eichenprozessionsspinner und Gespinstmotte. Insbesondere im Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner ist Vorsicht geboten. Denn die freigesetzten Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift und können nach Hautkontakt zu entzündlichen Reaktionen, Augenreizungen, Fieber und Schwindel führen. Der Falter selbst ist harmlos. Die Nester der Raupen sollten der Stadt gemeldet werden. Anwohnerinnen und Anwohner melden das Auftreten des Eichenprozessionsspinners bitte an den Fachbereich Umwelt; E-Mail: umwelt@halle.de. Auch die Leitstelle der Stadt nimmt die Meldungen unter der Rufnummer 0345 221 1345 entgegen. In öffentlichen Bereichen übernimmt die Stadt die Bekämpfung – entweder durch Fixierung oder Absaugung. Harmlso ist dagegen die auch immer wieder im Stadtgebiet zu beobachtende Gespinstmotte. Ihre Arten, die zu den Schmetterlingen gehören, fressen unter dem ausgebildeten Gespinst-Schleier bis Mitte Juni die befallene Pflanze komplett kahl. Betroffen sind vor allem Sträucher wie Weißdorn, Schlehe, Pfaffenhütchen sowie Pappeln und gelegentlich auch Obstbäume. Ist das Gespinst erst einmal ausgebildet, lassen sich die Raupen kaum noch bekämpfen. Die Raupen von befallenen Obstbäumen sollten daher frühzeitig abgesammelt werden. Es besteht keine Gesundheitsgefahr. Die Sträucher treiben in der Regel noch im Befallsjahr erneut aus.