Nachrichten Übersicht

13
Juli
2020

Corona: Verwirrung um Opferzahl in Halle

Die Fieberambulanz in der Schopenhauerstraße erweitert ihre Öffnungszeiten. Seit heute können sich Patienten hier wochentags jeweils von 9 bis 14 Uhr testen lassen. Unterdessen scheint es Verwirrung bei den aktuellen Opferzahlen in Halle zu geben. Während das Land heute mit insgesamt 14 zwei weitere Corona-Todesopfer für Halle meldet, spricht die Stadt auf ihrer Homepage nach wie vor von 12. Stadt und Land kündigten eine Prüfung an. Eine Klärung werde für Dienstag erwartet. Aktuell meldet die Stadt seit Tagen keine weiteren Neuinfektionen. Sieben Personen sind aktuell infiziert.


13
Juli
2020

Großbrand in Oppin

Bei einem Großbrand auf dem Gelände der evangelischen Stadtmission in Oppin entstand am Sonntag erheblicher Sachschaden. Menschen wurden nicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen waren Abfälle verschiedener Art in Brand geraten. Es kam zu starker Rauchentwicklung. Anwohnern wurde über Warn-Apps geraten, Türen und Fenster geschlossen zu halten und das betroffene Gebiet weiträumig zu meiden. Zur Brandursache gibt es noch keine Angaben, ebenso zur Schadenshöhe. Die Ermittlungen der Polizei laufen.


13
Juli
2020

Schmierereien am Bebel-Platz

Am August-Bebel-Platz wurden vergangene Nacht Straßen und Hauswände beschmiert. Die Botschaften richten sich offenbar an die Polizei. Unter anderem waren Parolen wie "Fight Cops“ oder„FCK CPS“ zu lesen. Die Verursacher sind noch unbekannt. Die Stadt hat inzwischen die Beseitigung der Schmierereien veranlasst. Nach Polizeiangaben hat der Staatsschutz bereits seine Ermittlungen aufgenommen. Wegen Ruhestörung hatte es am Bebelplatz in den letzten Monaten immer wieder Polizeieinsätze gegeben.


13
Juli
2020

Mehr Geld für McDonald´s Mitarbeiter

Mitarbeiter der Fastfood-Kette McDonald´s in Halle bekommen deutlich mehr Geld. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilte, sollen Löhne und Gehälter ab Juli in mehreren Stufen steigen. Bis 2024 seien Lohnsteigerungen bis zu 28 Prozent vorgesehen. “Mit dem Lohn-Plus mache die Systemgastronomie einen großen Schritt, um aus dem Niedriglohnsektor herauszukommen“, sagte NGG Geschäftsführer Most. McDonald’s betreibt allein in Halle fünf Filialen.


13
Juli
2020

Kleinkind misshandelt und getötet

Der gewaltsame Tod eines Kleinkindes im Saalekreis beschäftigt seit dem Wochenende die Staatsanwaltschaft. Laut Polizei war in einer Wohnung in Querfurt ein Kind gefunden worden, das eines nicht natürlichen Todes gestorben sein könnte. Eine spätere Obduktion erhärtete diesen Verdacht. Wie die MZ berichtet, werde wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs ermittelt. Zudem seien bei dem 2-Jährigen massive innere und äußere Verletzungen festgestellt worden. Die 36-jährige Kindesmutter und ihr 30-jähriger Lebensgefährte wurden vorläufig festgenommen. Die beiden Tatverdächtigen befinden inzwischen sich in einer Justizvollzugsanstalt.


13
Juli
2020

LKW in Brand geraten

In der Äußeren Hordorfer Straße brannte am Montag ein LKW. In einer Papier-Häkselmaschine eines Entsorgungs-LKW hatte es einen Schwelbrand gegeben. Die alarmierten Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Zur Brandursache gibt es noch keine Angaben. Aufgrund der Löscharbeiten musste die Straße voll gesperrt werden. Der Wertstoffhof der Stadtwirtschaft konnte deshalb vorübergehend nicht angefahren werden.


13
Juli
2020

Frau klaut Fernmeldekabel

Eine 37-jährige Frau muss sich wegen des Diebstahls von Buntmetall verantworten. Sie soll am frühen Montagmorgen Höhe des S-Bahn-Haltepunktes Halle Zoo zirka 90 Meter Signal- und Fernmeldekabel abgetrennt haben. Die Polizei hatte die Frau nach einem Hinweis mithilfe eines Polizeihubschraubers gestellt. Die Beamten fanden u.a. ein Metallsägeblatt, ein Bolzenschneider und eine Drahtschere. Durch die Straftat kam es auf der Bahnstrecke Halle – Könnern zu Störungen.


10
Juli
2020

Künstlerhaus hat neuen Vorstand

Das Künstlerhaus 188 hat einen neuen Vorstand. Das Gremium wurde bereits am 3. Juli auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. Der alte Vorstand unter dem Vorsitzenden Peter Dehn war Ende Mai wegen interner Streitigkeiten überraschend zurückgetreten. Der Verein dankte dem zurückgetretenen Vorstand für die Impulse und jahrelange Zusammenarbeit. Mit klarer Mehrheit wurde Dr. Jürgen Weißbach zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Er ist mit dem Verein seit 1994 vertraut und hatte das Amt bereits von 2004 bis 2016 inne. Die Künstlerin, Kuratorin und Dozentin Nora Mona Bach wurde zur 1. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.


10
Juli
2020

Havag lockert Einstiegsbeschränkungen

Die Havag lockert ihre Corona-Beschränkungen für Busse und Straßenbahnen. So können ab Montag die Türen der Fahrzeuge wieder von den Fahrgästen selbst geöffnet werden. Hintergrund seien die geringen Infektionszahlen und die steigenden Fahrgastzahlen. Das Öffnen aller Türen an jeder Haltestelle hatte deutlich mehr Zeit gekostet. Sämtliche Linienfahrzeuge der HAVAG unterlägen jedoch weiterhin einer täglichen gründlichen Reinigung und Desinfektion.


10
Juli
2020

Kohleausstieg: Halle investiert in Strukturwandel

Nach dem beschlossenen Kohleausstieg wollen die Stadt Halle und der Saalekreis gemeinsam den Strukturwandel in der Region angehen. Geplant sind fünf Großprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 670 Millionen Euro. Unter anderem soll ein smartes Industrie -und Gewerbegebiet in Halle entstehen. Geplant ist auch ein Digitalzentrum in Merseburg. Darüber hinaus sollen der Weinberg-Campus und das RAW Gelände unweit des Hauptbahnhofes entwickelt werden. Mit den Investitionen könnten mittelfristig bis zu 6500 Arbeitsplätze entstehen. Für den Kohleausstieg erhält Sachsen-Anhalt bis 2038 Strukturhilfen in Höhe von rund 1,7 Mrd. Euro.


10
Juli
2020

Halle hält an Maskenpflicht fest

Die Stadt Halle will weiter am Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes festhalten. Man empfehle allen Bürgern dringend, die Masken weiter zu tragen, heißt es in einer Erklärung. Sie hätten sich bisher als überaus wirkungsvolles Mittel erwiesen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.“, so Halles Amtsärztin Gröger. Insbesondere dort, wo der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann. Laut Eindämmungsverordnung ist in Halle das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschrieben. Wissenschaftlich sei inzwischen bewiesen, dass Corona-Virus-Partikel bis zu drei Stunden in der Luft nachweisbar sind.


10
Juli
2020

Nach Großfeuer: Spurensuche ist wie Puzzles-Spiel

Zehn Tage nach dem schweren Brand auf einem Gewerbehof an der Delitzscher Straße ist die Brandursache immer noch unklar. Die Ermittlungen seien kompliziert, da das betroffene Gelände sehr groß ist, man habe noch nicht alle Teile des Puzzles zusammen, sagte ein Polizeisprecher. Bei den Untersuchungen der Kriminalpolizei kamen bereits Spürhunde und Hubschrauber mit Wärmebildtechnik zum Einsatz. Gesucht wird u.a. nach Hinweisen auf Brandbeschleuniger. Bei dem Feuer Ende Juni waren mehrere Lagerhallen und Fahrzeuge ausgebrannt. Mit dem Fall beschäftigt sich auch die Staatsanwaltschaft.


10
Juli
2020

Radweg zum Starpark

Am Montag beginnt die Stadt mit dem Bau einer Radanbindung zum Starpark. Der Radweg schließt die Lücke vom Ortsausgang Reideburg bis zur Autobahn-Anschlussstelle Halle Ost. Bislang müssen Radfahrer die stark befahrene Delitzscher Straße nutzen. Der geplante Abschnitt ist 320 Meter lang und kostet rund 200.000 Euro. Die Geldmittel stammen zum größten Teil aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Bauzeit soll rund zwei Monate betragen.


10
Juli
2020

Schwerer Unfall auf Kreuzung

Auf der Kreuzung Reilstraße / Wolfensteinstraße hat sich am Freitag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Nach ersten Informationen waren am Vormittag zwei Pkw zusammengestoßen. Dabei wurde ein Fahrzeug gegen eine Straßenbahn geschoben. Ein Kleinkind wurde vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Es kam kurzzeitig zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Unfallursache ist noch unklar. Im Einsatz waren Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr.


10
Juli
2020

Mord-Urteil rechtskräftig

Ein wegen Mordes verurteilter Mann aus Afghanistan muss lebenslang ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof entschied jetzt, dass das im Januar verhängte Urteil des Landgerichts Halle rechtskräftig ist. Die Kammer hatte es als erwiesen angesehen, dass der 29-jährige Angeklagte aus Wut und Zerstörungswillen gehandelt habe, hieß es. Er hatte am 17. Juli letzten Jahres seiner Verlobten in deren Wohnung in der Voßstraße mit einem Messer 34 Mal in Rumpf, Rücken und Beine gestochen. Das erst 18-jährige Opfer verstarb noch am selben Tag im Krankenhaus. Zuvor hatte sie ihm mitgeteilt, dass sie die Beziehung beendet wollte.


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